Mütter im Internet – eine ungewöhnliche Unternehmensgründung
Die Produktion ist in Bayern, Sachsen und in Nordrhein-Westfalen, die Buchhaltung in Berlin und das Marketing wird aus dem Rheinland heraus koordiniert. Was sich wie die Standortbeschreibung eines mittelständischen Automobilzulieferers liest, beschreibt tatsächlich die unternehmerischen Aktivitäten einer Handvoll kreativer Mütter.
Die jungen Frauen hatten sich im Jahre 2000 über ihre jeweiligen Schwangerschaften in einem Internetforum kennen gelernt und über Jahre hinweg sich über Geburten, Schlafstörungen von Babys und Erziehungsprobleme bei Kleinkindern ausgetauscht und angefreundet. Im Sommer 2003 begannen sie, einen neuen Traum zu diskutieren:
Ist es möglich, über das Internet ein Unternehmen zu gründen und zu führen, welches Kind und Karriere vereinbar macht, welches die gebündelte Kreativität ausleben lässt und in welchem sich Mütter im fairen Umgang gegenseitig unterstützen? Ja!
Im September 2003 wurde www.idepip.de, der Online-Shop für die Freunde strahlender Kinderaugen frei geschaltet. Idepip entwickelt, produziert und vertreibt personalisierte Drucksachen und Geschenkartikel. Fast alle Artikel können nach den Wünschen des Kunden gestaltet werden. Personalisiert heißt, dass Fotos der Kundenkinder oder die Textwünsche der Eltern in Designs von Danksagungen zur Geburt, Taufkerzen, Schlüsselanhänger oder Kalender integriert werden.
Der Erfolg überraschte die Gründerinnen selbst: „Im Weihnachtsgeschäft haben wir bis tief in die Nacht gedruckt, geplottet und verpackt“ stöhnt Brigitte Ebert aus Fürth, bei Idepip verantwortlich für Design und Prototypenproduktion. „Unsere Gewinne werden vorerst aber restlos in unsere Geschäftsausstattung investiert!“ betonen die demokratisch organisierten Gesellschafterinnen der Idepip GbR unisono. „Nur den Gewinn unseres ersten Großauftrags, als wir 550 personalisierte Schneekugeln an eine Werbeagentur verkauft haben, den haben wir genutzt, um uns in einem Wellness-Hotel in der geographischen Mitte Deutschlands zu treffen und um die Zukunft von Idepip zu planen.“ freut sich Marion Frettlöh aus dem rheinischen Dorf Titz, verantwortlich für die Vermarktung von Idepip.
Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft sind bereits gestellt: Die Idepip GbR hat bei dem Deutschen Patent- und Markenamt unter der Nummer 4 04 01 690.1 ihre personalisierbaren Scheckkartenhüllen das erste Produkt in das Musterregister eintragen lassen.
„Ich glaube, das es viele Mütter gibt, die Ihre Kreativität produktiv ausleben möchten – wenn dies mit der Kinderbetreuung vereinbar von zu Hause aus geschehen kann.“ überlegt Maren Offermanns, die Krefelder „Produktionsstätte“ der Idepip GbR. Und so hat Idepip ein Kreativpartnerkonzept entwickelt:
Mütter, die personalisierbare Artikel erstellen, können unter www.idepip.de eine Vermarktungsplattform finden, wenn sie sich zu einem hohen Qualitätsniveau, zu Kundenfreundlichkeit und zu der Einhaltung von kurzen Lieferzeiten verpflichten.
„Das Internet bietet unglaubliche Potentiale: Ich kann Freundschaften über eine Distanz von 1000 Kilometern schließen oder arbeiten, während auf dem Fußboden der 3-Jährige die Bauklötze türmt“ sinniert Barbara Shober, die aus der Schweiz stammende Computerkünstlerin aus Wyoming „Das schönste Ergebnis unseres Unternehmertums wird aber sein, wenn Idepip eine Gesellschafterversammlung in den USA finanzieren kann – dann lerne ich meine Mädels auch endlich mal persönlich kennen!“
Kontakt für die Presse:Idepip GbR
Dipl.-Kff. Marion Frettlöh
Zur Düppelsmühle 5
52445 Titz
fon: 02463-998299
fax: 02463-998298
mobile: 0172-9881182
mxf@idepip.de
http://www.idepip.de
|