
Der Achensee – nicht nur ein Winterwunderland!
Noch nicht einmal 4.750 Einwohner zählen die drei direkt am Achensee gelegenen Gemeinden Achenkirch, Maurach und Pertisau in Tirol. Und vielleicht ist das genau der Grund dafür, warum sich jeder Besucher dieser unglaublichen Idylle sofort geborgen, ja auf Anhieb heimisch fühlt. Ist man erst mal hier, dann mag man nicht mehr weg und verschiebt nur zu gerne die Abreise Minute um Minute; findet Grund über Gründe, um dieser zauberhaften

Bergwelt noch ein wenig länger erhalten zu bleiben. Gerade im Winter fühlt man sich durch eingeschneite Berggipfel in einen wahren Traum versetzt und glaubt fast, dass Puderzucker auf den Bergen ausgestreut wurde.
Vielleicht liegt es an der Gastlichkeit der Menschen hier, der atemberaubenden Natur an sich, oder einfach nur

daran, dass die Uhren scheinbar irgendwann einmal ein paar Stunden ausgesetzt haben, stehen geblieben und nur langsam wieder in Gang gekommen sind. Was anderswo längst vergessen, ist hier noch völlig selbstverständlich. Fast scheint es, als wäre man in einer anderen Welt. Die Ferien- und Ausflugsregion Achensee – ein Fleck Erde, der es in sich hat. Sicherlich einer der ersten Anlaufpunkte, wenn Urlaub inmitten der Natur für Groß & Klein geplant werden soll.
Hier zählen Werte noch! Werte wie Höflichkeit, typisch Tiroler Gastlichkeit, vor allem aber werden Kinder-, Tier- und Naturliebe am Achensee ganz groß geschrieben. Ein See – fünf Orte – das unglaubliche Panorama und das große Herz (gefüllt

mit viel Liebe) der Einheimischen strahlen einem bei Ankunft sofort aus allen Winkeln und Gassen entgegen. Und die Kinder hier, die rufen einem noch ein fröhliches "Grüß Gott" zu. Ja! Eindeutig! Der "Liebe Gott", der muss bei der Entstehung dieser Region ganz fest beteiligt gewesen sein, auch wenn frühere Kaiser Österreichs sie wohl als Winterparadies entdeckt haben.
Zu den bereits erwähnten drei Gemeinden rund um das Herzstück der

Region, dem See, gehören außerdem Steinberg (versteckt im Rofangebirge) und Wiesing. Wiesing sieht man auch, da im Inntal gelegen, als das südliche Eingangstor der Region Achensee an.
Auch, wenn die beiden Gemeinden nicht nur einen klitzekleinen Steinwurf vom Seeufer entfernt sind, so doch nahe genug, um auch hier bereits am frühen Morgen, beim Öffnen der Augen, die Ruhe und Stille einzufangen. Der erste Blick des Tages auf die hohen Gipfel der Berge gerichtet, bei aufgehender Morgensonne lässt einen sofort allen Kummer, Sorgen und Nöte vergessen und macht einen fit für den restlichen Tag.

Wer hier nicht bereits am frühen Morgen bester Laune die Beine aus dem kuscheligen Federbett schwingt (was im
Hotel Wiesenhof sogar als Herzform zum hinein kuscheln einlädt) und danach lechzt, um an die frische, klare Luft zu kommen, der muss einfach gesundheitlich angeschlagen sein. Anders geht das gar nicht!
Die Bewohner der Region rund um den größten See Tirols nehmen sich Zeit, gestalten mit viel Einfühlungsvermögen und enormen Gespür ihr direktes Umfeld. Egal, ob "Adlerhorst", Ortsbild oder die Umgebung an sich – alles ist harmonisch und in sich rund; ja ruhend, jedoch niemals langweilig. Dabei liest man dem Gast hier praktisch seine Wünsche wie nebenbei von den Augen ab.

Obwohl auch am Achensee der Tourismus bereits vor vielen vielen Jahren Einzug gehalten hat und der ganzen Region im Jahr knapp 1,4 Millionen Nächtigungen (bei ca. 10.000 Gästebetten) beschert, lassen sich die Einheimischen davon nicht aus ihrem ursprünglichen Konzept bringen. Den traditionellen Werten bleibt man scheinbar seit Jahren treu und gibt diese auch an die heranwachsende Jugend und neu geborenen Kinder von klein auf weiter.
Familientradition und -zusammenhalt zählen hier weit mehr als Geld. Fusionen mit großen (auf den ersten Blick geldbringenden) Großkonzernen werden lieber abgelehnt, um so dem

Stress, der Hektik und der Gier noch ein wenig länger den Einzug im Tal zu verwehren. Und ehrlich …
DAS ist gut so.
Hier übergeben Väter das - mit viel Schweiß und harter Arbeit aufgebaute - Familienunternehmen gerne an die Töchter oder Söhne weiter, weil sie sich bewusst sind, dass ihre Kinder auch weiterhin alles dafür tun werden, um es im eigenen, ursprünglichen Sinne fortzuführen. Ein wunderbares Beispiel bietet hier das Familienunternehmen
„Tiroler Steinöl“. Aufgebaut von Martin Albrecht sen. ab 1902, führt seine Philosophie heute bereits die dritte Generation weiter! Einen wahrlichen Bergpanorama-Rundumblick vom Vitalberg erleben Sie
hier!
Hier greifen alle noch zu, packen an. Runde Geburtstagsfeiern
bringen ein ganzes Dorf auf „die Hax`n“ und verstreuen prompt neue Impulse. Konkurrenzdenken scheint es unter den vielen Hotel-, Appartement- und Gästehausbesitzern gar nicht zu geben; und falls doch, dann merkt der Urlauber davon rein gar nichts. Jederzeit ein nettes Wort – immerzu herzliche Gesten!
Winter wie Sommer ist für jeden Geschmack das richtige Rundumpaket zu finden. Egal, ob Skilanglauf (mehr als 200 Loipenkilometer), Snowboarden, Schlittschuhlaufen, Rodeln, oder Skibiken. An alles ist gedacht – alles ist in nächster Umgebung vorhanden! Und wer Lust hat, sich diese traumhafte Natur beim Schneeschuhwandern zu betrachten, der hat ebenfalls Erfolg.
Eltern wissen Ihren Nachwuchs in den ortsansässigen Skischulen bestens aufgehoben, da nicht selten abgegrenzte Bereiche ausschließlich für die Kleinen bereit gehalten werden.

Viele Skischulen, wie z. B. die Schischule Pertisau legen besonderen Wert auf den Nachwuchs. Im Bobo-Kinderclub ® finden Kinder ab 3 Jahren entsprechende Unterstützung von speziell geschulten Skilehrern. Egal, ob Anfänger oder Fortgeschritten. Für jedes Kind der passende Kurs; das richtige (Kinder-)Programm! Und BOBO der Pinguin zeigt all den Kleinen auf seiner geheimen Mission, wie Milchkannen von der Alm herunterkommen und warum Pizzastücke im Schnee Spaß machen (mal ehrlich ... wissen Sie das?)
Nicht selten begegnet man Pferdekutschen (im Winter auch Pferdeschlitten), die ihre Ankunft mit hellem Glöckchengeläut ankündigen, oder aber Einheimischen, die mit ihren Tieren spazieren gehen.
Und manch ein Erwachsener, der am Tag zuvor vielleicht ein wenig zu tief in eines der unwiderstehlichen Cocktailgläser geblickt hat, der wird sich am Morgen
verwundert die Augen reiben, wenn er beim Spaziergang auf Alpakas trifft (keine Fata Morgana; auch die gibt es hier wirklich). Wahrlich ein großes Glück für alle Kinder, die hier Urlaub machen dürfen.