Rekord-Babyboom in der US-Geschichte
Im Jahr 2007 sind in den USA mehr Babys geboren worden als je zuvor in der Geschichte.
Sogar der große Babyboom 50 Jahre zuvor wurde übertroffen, wie aus einem kürzlich veröffentlichten statistischen Jahresbericht hervorgeht. Demnach kamen 2007 mehr als 4,3 Millionen Babys zur Welt, so dass insgesamt ein Bevölkerungswachstum erzielt wurde.
Allerdings waren die Mütter in vielen Fällen Teenager, und dieser Trend wurde vielerorts mit Sorge betrachtet. Etwa 40 Prozent der Amerikanerinnen, die 2007 Kinder zur Welt brachten, waren unverheiratet, ein Viertel davon Teenager, wie der Bericht weiter aufzeigt.
Am höchsten war die Geburtenrate unter Frauen lateinamerikanischer Abstammung.
Gemäß regionalen Analysen wurden im Mormonenstaat Utah die meisten Babys geboren, die wenigsten in Vermont an der Ostküste.
Durchschnittlich bringt auf der Grundlage des Berichts jede Amerikanerin im Laufe ihres Lebens 2,1 Kinder zur Welt. Dies ist die höchste Quote seit den frühen 70er Jahren.
Allerdings war der Anstieg 2007 gegenüber den zehn vorangegangenen Jahren nicht außergewöhnlich hoch. Experten gehen nicht davon aus, dass sich der Babyboom in den kommenden Jahren fortsetzen wird.
Quelle: American Dream im März 2009
Foto: Fotolia-Brebca
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