MEDIZIN: Therapie im Mutterleib
Hamburg - Schwere Behinderungen als Folge der Trisomie 21 ("Down-Syndrom") lassen sich womöglich schon vor der Geburt vermeiden. Das berichtet das Magazin GEO in seiner März-Ausgabe. Forscher hatten schwangeren Mäusen, deren Nachwuchs das genetische Merkmal in sich trug, ein Medikament gespritzt. Das Mittel enthielt die Proteine NAP und SAL - die Produktion dieser Stoffe, die zur Nervenbildung dienen, ist bei Trisomie vermindert. Catherine Spong und ihre Kollegen von den National Institutes of Health in Bethesda, Maryland, konnten daraufhin beobachten, dass sich die Trisomie-Mäuse nach der Geburt genauso schnell entwickelten wie ihre gesunden Artgenossen. Nun hoffen die Wissenschaftler, dass sich ihre Erkenntnisse auf Menschen übertragen lassen. Einer von 700 Säuglingen kommt mit der Erbgut-Mutation Trisomie 21 zur Welt. Keineswegs zwangsläufig, aber relativ häufig, sind die Betroffenen in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung eingeschränkt.
Die aktuelle GEO-Ausgabe umfasst 156 Seiten, kostet 6,30 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich.
Quelle: GEO Marktkommunikation, Hamburg am 22.02.2009
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