Die Kleinsten und Schwächsten im Gesamtsystem sind auch die Kleinsten und Schwächsten im Land, wenn es um den Rettungsdienst geht!
Kindernotfälle sind für Ärzte und Sanitäter eine enorme Belastung. Zum einen passieren (zum Glück) mit Kindern nicht so oft extreme Notfälle, zum anderen ist dadurch das Fachpersonal aber leider natürlich auch weniger "fit". Ein Notfall mit einem Kind ist für jeden Beteiligten an sich schon eine extreme Belastung. Geht es dann womöglich noch um da Leben des kleinen Erdenbürgers, dann geraten auch noch so "alte Hasen" im Rettungseinsatz oftmals an ihre Grenzen.
"Man kann nicht einfach eine Notfallversorgung 1:1 von Erwachsenen auf Kinder übertragen und anwenden", so Julia von Seiche (Vorsitzende Sternschnuppe e.V.). "Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, allein ihr Stoffwechsel ist schon völlig anders, als der eines Erwachsenen! Sie brauchen besondere Versorgung und Beachtung. Und ein Kindernotfall steht in der Stress-Skala der Rettunsgkräfte ganz weit oben", so führt sie weiter aus.
Bereits seit Jahren weist der Verein Sternschnuppe in Regensburg auf die enormen Belastungen bei Rettungseinsätzen mit Kindern hin. Hören wollen es mal wieder viel zu wenige! Nun übernahm Sternschnuppe e.V. die Kosten der Aufrüstung eines Gerätes mit automatisierter Blutdruckmessung in Höhe von knapp 3.500 Euro, um das Rettungspersonal und den Notarzt im Notfall zu unterstützen. Das bereits vorhandene Gerät befindet sich im Rettunswagen des Uniklinikums Regensburg, der dort stationiert ist.
Mehr dazu in der
Donaupost vm 25.09.2008
Und falls auch Sie Gutes tun wollen und spenden möchten! Hier die Kontoverbindung! Die Kleinsten der Kleinen werden es Ihnen danken! Und ganz sicher auch alle Eltern, die jemals einen Kindernotfall erleben mußten.
Spendenkonto:
Commerzbank Regensburg Kto. 73 14 25 500 (BLZ 750 400 62)