Zoo eröffnet Saison 2008 mit tierischen Attraktionen

Mit Hühnersause und Mauseflitz ins Abenteuer
Rasant saust der Erlebnis-Zoo Hannover in die Saison 2008! Auf der neuen Sommer-Rodelbahn im Kinderland Mullewapp! Die drei Bahnen „Hühnersause“, „Mäuseflitz“ und die „Wilde Sau“ laden zu unvergesslichen Rutschpartien ein.
Vorhang auf für tierische Stars: In der neuen Showarena präsentieren Nasenbär, Manguste, Stinktier, freche Papageien und clevere Hühner ihre besonderen Talente. Herzensbrecher unterwegs: Niedlichen Nachwuchs gibt es bei den Addax-Antilopen, den Rothschild-Giraffen, den Rauwolligen Pommerschen Landschafen und den Thüringer Waldziegen!
NEU: Sommerrodelbahn
Sie heißen „Wilde Sau“, „Mauseflitz“ und „Hühnersause“. Und ihre Namen sind Programm: Rasant geht es auf den drei Bahnen der neuen Sommerrodelbahn im Kinderland Mullewapp abwärts. Von der Spitze des Rodelberges in zehn Metern Höhe winden sich die Bahnen in bis zu 70 Meter langen Kurven ins Tal.
Bereits im Winter-Zoo hatte sich der Rodelberg schnell zum Kultberg für Rodelfans entwickelt. Jetzt wurden die Holz-Bahnen für den Sommerbetrieb noch einmal verlängert, die Kurven schwungvoll ausgebaut. Gerodelt wird auf Kunststoffmatten, über die die großen Tubes ohne Reibungsverlust hinwegsausen.
„Die Rutschpartien auf den rasanten Tubes machen jede Abfahrt zu einem unvergesslichen Spaß!“ schwärmt Zoodirektor Klaus-Michael Machens.
NEU: Piraten Ahoi!
Nicht nur die drei Freunde Johnny Mauser, Franz von Hahn und Johnny Mauser spielen in ihrem Boot auf dem Dorfteich in Mullewapp Piraten. Für alle kleinen Abenteurer liegt jetzt ein großes Piratenboot zum Entern auf dem Spielplatz bereit. Der Tummel-, Sand- und Spielplatz für die Kleinen wurde ausgebaut und noch spannender gestaltet. Neben dem Piratenboot lockt ein knallrotes Hüpfkissen (6 x 5 m) und lädt zu Hüpfrekorden ein. Der überdimensionale Sandkasten wartet darauf. mit Schaufeln, Förmchen und Eimern umgegraben zu werden. Außerdem wurde die Streichelwiese mit den streicheleinheiten-süchtigen Zwergziegen, Schafen und Alpakas noch einmal vergrößert.
NEU: Showarena
Nasenbär Diego, Stinktier Schanell, Manguste Guste, die freche Ara-Gruppe „Los Banditos“, die Gürteltiere Fred und Wilma und ihre vielen talentierten Kollegen von der Rokokokröte bis zum Brahma-Huhn freuen sich in dieser Saison auf ganz großes Theater: Sie treten in der neuen Showarena auf dem ehemaligen Bärenfelsen auf.
Die Kulisse für ihre Shows könnte traumhafter nicht sein: Von allen Kontinenten halten die Tiere Einzug in die Arena. Von rechts marschieren die asiatischen Tiere aus dem Dschungelpalast, von links stolzieren die afrikanischen Tiere und ein Känguru macht einen großen Hüpfer aus Australien.
Hinter den Kulissen wurden für die tierischen Stars neue Gehege und Volieren angelegt, in die sich Schanell & Co. nun einleben. Zwei neue Shows stehen auf dem Programm: Unter dem Motto „Tierische Rekorde“ werden die speziellen olympia-reifen Talente der Stars vorgestellt, in der Show „Dr. Zoolittle“ verraten die Tiertrainer, wie Mensch und Tier sich verständigen können, wie man also mit Tieren „spricht“ – ohne viele Worte.
Die ersten Shows in der neuen Arena werden Trainingsshows sein, denn zunächst müssen sich die tierischen Stars an ihre neue Umgebung gewöhnen (mitunter bleiben sie fasziniert stehen, um die Kulisse zu bewundern, anstatt sich dem Publikum zu präsentieren). Sobald die Tiere ihr neues Zuhause ausreichend beschnuppert haben, stehen die neuen Shows „Dr. Zoolittle“ und „Rekorde der Tiere“ auf dem Programm.
830 Plätze bietet die neue Showarena, die auf dem Zoorundgang zwischen Afrika und Australien liegt. Einmal am Tag geht es hier elefantös zu: Elefantendame Sayang wandert aus dem Dschungelpalast zur Showarena und demonstriert, was ein Elefant in der Elefantenschule alles lernt.
„Tiere zu erleben ist die intensivste und nachhaltigste Form des Lernens“, erklärt Zoodirektor Machens das Konzept der Shows, „der Zoo vermittelt Wissen über die Tiere, ihre Biologie und ihre Schützenswürdigkeit daher mit Spannung und Spaß.“
NEU: Zoo viel Nachwuchs
Addax-Antilopen
Kaum ist Addax-Antilope „Fiene“ aus dem Erlebnis-Zoo Hannover in der Sahara ausgewildert worden, sorgen die Antilopen im Zoo für weiteren Wüsten-Nachwuchs. Gleich vier Addax-Babys wurden zwischen dem 30. Dezember und 2. März geboren. Die Mütter Lissa, Berta, Mücke und Lotta wirken auf den ersten Blick eher wie Rabenmütter, lassen sie ihren Nachwuchs doch scheinbar unbeachtet liegen. Ist aber völlig normal: Antilopenkinder sind sogenannte „Ablieger“, ähnlich wie Rehkitze, die in einem Versteck liegen, bis sie groß genug sind und der Herde folgen können. In regelmäßigen Abständen gehen die Mütter zu ihrem Nachwuchs, um ihn zu säugen. Vater Smokey macht derweil, was ein Antilopen-Bock als Anführer der Herde tut. Er stolziert herum und hat ein wachsames Auge auf seine Familie.
Thüringer Waldziegen
Schokoladenbraune Farbe, eine ausgeprägte Gesichtsmaske, weißgesäumte Stehohren: Hans & Franz und Gustav & Carl heißen die beiden niedlichen Thüringer Waldziegen-Zwillinge, die am 29. Februar und 3. März geboren wurden. Hans & Franz und Karl & Gustav gehören zu einer besonders bedrohten Ziegenart. In ganz Norddeutschland leben nur noch 50 Exemplare dieser Ziegen. Die Tiere gelten als besonders robust und widerstandsfähig. Im rauen Klima des Thüringerwaldes werden sie in Lagen bis 1000 Meter Höhe gehalten.
Rothschild-Giraffe
Für einen Prototyp erstklassig: Das erste Baby von Giraffendame Juji (4) kam am 16. Februar zwar mit kleinen Startschwierigkeiten zur Welt, hat sich aber inzwischen zu einem richtigen Prachtkerl entwickelt. Mit 1,80 Meter Größe und schier endlos langen Beinen hat das Baby die Gardemaße eines Models. In den ersten Tagen nach der Geburt fiel dem Baby das Aufstehen nicht leicht – was kein Wunder ist, wenn man fast nur aus Bein besteht. Dennoch folgen Giraffenbabys normalerweise bereits kurz nach Geburt ihren Müttern. Jujis Baby dagegen knickte wieder ein, zog die liegende Position vor und verdiente sich so flugs den liebevollen Spitznamen „Knickbein“. Drei Tage lang beobachteten die Tierpfleger und Tierarzt den gefleckten Nachwuchs, bis der plötzlich so fest auf dem Boden stand wie ein Elefant – als sei nichts gewesen. Spätzünder.
Jetzt lernt das Riesenbaby erstmals die Außenanlage am Ufer des Sambesi kennen. Bei schönem Wetter erkundet der Kleine zusammen mit seiner Halbschwester Johari, den Tanten Luna und Shahni und natürlich Vater Schorse die Afrikalandschaft. Einen Namen hat Jujis Sohn noch nicht – der Zoo sucht nach einem Paten für das Baby, der dann den Namen vergeben kann.
Rothschild-Giraffen gehören zu den stark bedrohten Tierarten. In freier Wildbahn leben nur noch knapp etwa 500 Tiere der Giraffenart mit der auffallend großen Musterung – zum Vergleich: Es gibt ca. 60.000 freilebende Massai-Giraffen.
Mit der Nachzucht der seltenen Tiere versucht der Erlebnis-Zoo Hannover im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP), die Rothschild-Giraffen vor dem Aussterben zu bewahren.
Neu: Kernige Kanadier
Fast sieht es so aus, als hätten sie noch Schnee im Fell! Frisch aus Kanada eingetroffen sind fünf kernige Karibus, die später in der Themenwelt Yukon Bay neben Wölfen und Bisons leben werden. Karibus sind die Rentiere Nordamerikas. Und wer glaubt, Rentier sei doch gleich Rentier, irrt gewaltig. Karibus sind größer und schwerer als die hier bekannten nordischen Rentiere. Sie können bis zu 220 cm lang und 300 kg schwer werden! Außerdem haben die Kanadier ein dichtes helles Fell mit langen Haaren. 
Dass die kanadischen Karibus jetzt in Hannover sind, hat eine zweckgebundene Zuwendung der Zoofreunde an die Zoostiftung ermöglicht.
NEU: Leuchtzeichen am Sambesi – Pizza aus dem Holzbackofen
Weil Abenteuer bekanntlich hungrig machen, gibt es jetzt eine weitere unwiderstehliche Köstlichkeit im Zoo: Am Ufer des Sambesi backt Mama Wambule in ihrem „Café Kifaru“ fruchtige, herzhafte und süße Pizza im neuen Holzbackofen! Acht verschiedene Pizza-Sorten belegt mit Meeresfrüchten, Hühnchen, Tomate-Mozarella, vegetarisch oder sogar mit Banane stehen zur Wahl. Gleich neben dem Holzbackofen hat der Grillmeister seinen Grill eröffnet und brät „Mama Wambules best giant burger“. Den Riesenburger kann sich jeder nach eigenem Geschmack zusätzlich mit Gurken, Salat, Tomaten belegen und mit Saucen garnieren. Diese gibt es echt afrikanisch aus Kalebassen, die dekorativ über der Theke schwingen.
Neu sind auch die Leuchtzeichen am Sambesi! Damit jeder hungrige Gast weiß, wann seine Pizza ofenfrisch aus dem Holzbackofen kommt, erhält er bei der Bestellung einen flachen runden Timer mit Ziffer. Der sieht ein bisschen aus wie ein Ufo und leuchtet und vibriert, wenn die Pizza fertig ist. Anhand der Ziffer auf dem Timer weiß der Pizzabäcker, welcher Gast welche Pizza bestellt hat. Mit dem neuen Timer können die Zoobesucher während der Backzeit ihrer Pizza in aller Ruhe einen Platz im Café suchen oder den Nashörnern am Sambesi beim Näseln zusehen.
Quelle und Fotos: Zoo Hannover GmbH
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