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AKIK hilft Eltern


Mein Kind muss ins Krankenhaus“ AKIK hilft Eltern 

Neues AKIK-Faltblatt zum Tag des Kinderkrankenhauses 

Frankfurt am Main/Regensburg, 20.09.2007

Die Einweisung ihres Kindes ins Krankenhaus ist für alle Eltern eine sehr belastende Situation. Gerade jetzt aber müssen sie einen klaren Kopf bewahren, weil es vieles zu entscheiden, zu organisieren und abzuwägen gilt. 

Die Eltern sind jetzt oftmals der einzige Halt für die kleinen Patienten, die mangels Erfahrung & Wissen nur noch Angst empfinden. Mit dem neuen Informations-Faltblatt „Mein Kind muss ins Krankenhaus“ gibt der Aktionskomitee Kind im Krankenhaus Bundesverband e.V. (AKIK) wiederum den Eltern Halt. 

Formuliert in Form von 10 Bitten an die Eltern zeigt AKIK auf, was in dieser Situation wichtig ist und was auf alle Beteiligten zukommen kann. Das Spektrum der Ratschläge an die Eltern reicht von der Vorbereitung ihres Kindes auf die Ausnahmesituation, über die Unterstützung während des Aufenthaltes, bis hin zum Umgang mit der Belegschaft im Krankenhaus. 

Am 23. September 2007 findet bereits zum 10. Mal der Tag des Kinderkrankenhauses statt. In zeitlicher Nähe zum UNICEF-Weltkindertag stellen sich die bundesdeutschen Kinderkrankenhäuser und Abteilungen der breiten Öffentlichkeit vor. Mit vielerlei Aktionen möchte man die Schwellenangst abbauen und vor allem den Unterschied zu Erwachsenen-Einrichtungen verdeutlichen. 

Eltern wollen stets das Beste für ihr Kind. Im Alltag, im Normalfall sind sie die „Erfahrungs“-Experten, wissen genau um die Vorlieben und Abneigungen ihres Kindes und was ihm gut tut. Im Ausnahmefall einer schweren Erkrankung oder eines Unfalls ist der Arzt der Experte; derjenige, der weiß, was zu tun ist. Dennoch werden Eltern nie aus ihrer Verantwortung entlassen. Sie müssen die Einwilligung zu Operationen und zu Therapiemaßnahmen geben. 

Zum Tag des Kinderkrankenhauses hat AKIK ein Faltblatt veröffentlicht, das Eltern stärken und Halt geben soll. Hier werden für klassische Belastungssituationen Tipps und Verhaltensvorschläge gegeben. 

„Starke Kinder brauchen starke Eltern“, so Julia von Seiche vom AKIK-Bundesverband. „Wenn wir Eltern in solchen Notfällen stärken, ist letztlich allen Beteiligten geholfen“.

Der AKIK-Bundesverband und seine Ortsgruppen setzen sich für die bestmögliche medizinische, pflegerische, therapeutische, pädagogische und psychosoziale Behandlung akut und chronisch-kranker Kinder im Krankenhaus ein. Zahlreiche Aktivitäten verfolgen das Ziel, kranke Kinder und ihre Familien in deren schwieriger Situation zu unterstützen. Der AKIK verfasste zusammen mit anderen europäischen Schwesterverbänden die EACH (European Association for Children in Hospital)-Charta. Darin werden basierend auf entsprechenden Artikeln der UN-Kinderrechtskonvention in 10 Punkten die Rechte von kranken Kindern im Krankenhaus und deren Umsetzung beschrieben. Der AKIK ist initiativ tätig sowohl für die Zeit vor als auch während und nach dem Krankenhaus-Aufenthalt eines Kindes.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Julia von Seiche-Nordenheim, Bundesvorsitzende/Presse-Sprecherin
Mobil: 0172 – 862 19 66; eMail: info@akik.de 

© Text AKIK, 2007
© Foto babypartner, 2007

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